Essenzielle Körpertherapie für Psychotherapeuten, Heilpraktiker und (klinische) Psychologen
Herzlich Willkommen...
...bei unseren Lehr-Angeboten in Essenzieller Körpertherapie
für Psychotherapeuten, Heilpraktiker und (klinische) Psychologen!
Für Psychotherapeuten, Heilpraktiker und klinische Psychologen bieten wir zwei Möglichkeiten an, unsere Arbeit mit Essenzieller Körpertherapie kennenzulernen:
- Sie können entweder an unserer schon bestehenden Körpertherapiegruppe tageweise teilnehmen, um einen Eindruck von Essenzieller Körpertherapie in Aktion zu gewinnen.
Falls Sie unsere Arbeit genauer kennenlernen wollen, ist auch eine fortlaufende Teilnahme an den Körpertherapietagen möglich.
Diese Veranstaltungen in Körpertherapie können dann noch im Rahmen eigener Selbsterfahrung und zur Erweiterung Ihres therapeutischen Wissens und Könnens
durch weitere Workshops bei uns ergänzt und auch durch supervisorische Einzelbegleitung intensiver gestaltet werden.
Dies umfasst speziell auch jene Workshops, bei denen wir Ihnen gerne unsere ethnopsychotherapeutischen Methoden und unsere Bewegungsarbeit vorstellen.
2. Ab einer Gruppengröße von mindestens vier bis maximal 12 TeilnehmerInnen bieten wir auf Wunsch auch eigene Körpertherapietage für Psychologen, Heilpraktiker und Psychotherapeuten, also eine eigene Gruppe für Menschen, die
Essenzielle Körpertherapie im Rahmen Ihrer eigenen Arbeit mit Klienten professionell nützen wollen, an.
Die oben in Punkt 1 erwähnten zusätzlichen Möglichkeiten zur Wissenserweiterung stehen Ihnen dabei natürlich ebenfalls offen.

Kleine rechtliche Aufklärung über unsere Begriffe:
Die Begriffe Körperpsychotherapie, Körpertherapie und Psychotherapie und Ethnopsychotherapie werden im Folgenden nur als fachliche Bezeichnungen verwendet und beinhalten ausdrücklich
keine Behauptung, dass es sich bei Körperpsychotherapie, Ethnopsychotherapie oder Essenzieller Körpertherapie um in Österreich anerkannte psychotherapeutische Methoden oder Richtungen handeln würde.

Unsere Arbeit mit Essenzieller Körpertherapie umfasst unter anderem folgende Schwerpunkte:
Einführung in Körperpsychotherapie und die Wirksamkeit körperorientierter Interventionen:
Vergleich von körperpsychotherapeutischer Haltung und Vorgangsweise im Kontakt zum Klienten mit der anderer psychotherapeutischer Richtungen.
Arbeit mit biodynamischer Körpertherapie, die Bedeutung der Ich-nächsten Schicht des Unbewussten, der Psychoperistaltik, des Aufsteigens der Impulse von Innen,
biodynamische Vegetotherapie und Weiterentwicklungen derselben. Die Schichten des Körpers in ihrem Bezug zur psychodynamischen Ebene im Klienten.
Intentionale Massage und Berührung als psychodynamische Interventionen.
Eine Einführung in die psychodynamische Arbeit mit dem Stethoskop, biodynamischer Massage und Berührung.
Die Bedeutung des vegetativen Zyklus, des Reich´sche Zwiebelmodell und spätere Interpretationen desselben Modells in anderem Zusammenhang.
Die funktionale Identität zwischen körperlichen und seelischen Prozessen als Grundannahme der Körperpsychotherapie.
Die Wiederherstellung des ungehinderten Libidoflusses als Ebene des Gefühls- und Selbstausdrucks.
Kontaktkanäle, energetische Ausgänge und kathartische Arbeit mit Körper und Seele.
Konfliktmodell, Defizitmodell und Traumamodell in der körpertherapeutischen Arbeit.
Die Bedeutung von Kontakt, Energie und Bindung in der Begegnung mit dem Klienten.
Somatische Resonanz:
Somatische Resonanz als umfassendes Mittel in der therapeutischen Begegnung, körperbezogene Übertragung und Gegenübertragung, projektive Identifikation und ihre Nutzung in der Therapie.
Die Balance und Gratwanderung zwischen realer Begegnung, symbolischer Begegnung und Übertragung im therapeutischen Kontakt.
Feinere Ebenen des Körperlesens.
Feinmotorik, Mimik, Erkennen des Aufsteigens der Impulse von Innen.
Rhythmische Begegnung in der Körpertherapie.
Arbeit mit Berührung und Arbeit ohne Berührung.
Alltags- und Ausnahmezustände in Therapie und Begegnung.
Essenzielle Vorgangsweisen in der Körperpsychotherapie:
Die Bedeutung von Ambivalenz und Synthese im Bereich unserer psychischen Impulse.
Heilsein und Ganzsein von Klient und Therapeut.
Der Raum als Essenz.
Die Arbeit mit Fokussieren und Ablenkung, mit freischwebender Aufmerksamkeit und mit dem unbewussten Heiler in der Therapie.
Präsenz, Essenz und Existenz als Pole unseres Daseins.
Die existenzielle Ebene in der Körpertherapie.
Es, Ich, Selbst in der Körpertherapie.
Die Erfahrung kosmischer Dimensionen in der Körpertherapie.
Ethnopsychotherapeutische Erfahrungen, Sicht- und Heilweisen:
Trance, Ekstasetanz, rituelle Techniken zur Selbst- und Fremdheilung.
Die Wirkung von Ritualen auf die Seele, die Psyche und den Körper.
Das Einbinden von ritueller Arbeit in therapeutische Prozesse.
Grenzen und Bedingungen rituellen Arbeitens.
Rituelle Heilarbeit und systemisches Wissen, Verbindung, Ergänzung, Gegensätze.
Schamanische Möglichkeiten zur Transformation und Heilung.
Selbstermächtigung des Klienten durch rituelle Arbeit.
Abgrenzung der jeweiligen Einsatzbereiche spiritueller und therapeutischer Methoden.
Grundlagen und spezielle Sichtweisen der Essenziellen Körpertherapie:
Seele, Körper, universelles Prinzip als Prinzip funktionaler Dreiteilung.
Der Libidofluss in weiteren Aspekten: embryonaler und essenzieller Fluss im Körper.
Essenz in Bewegung, Essenz als Raum und Essenz als Fluss der Lebensenergie.
Interventionen und Arbeitsweisen mit diesen Elementen des Libidoflusses.
Essenzielle Qualitäten, fünf Grundqualitäten der Essenz, Verbindung zu den Extremitäten.
Essenzielle Körpertherapie in Kurzversionen und -demonstrationen.
Essenzielle Körpertherapie in der alltäglichen Arbeit mit dem Klienten.
Der Bezug zwischen Essenzieller Körpertherapie und Traumatherapie - Trauma und Ekstase.
Essenzielle Körpertherapie in der Arbeit mit Einzelnen, Gruppen, Paaren und Kindern.
Wichtige Einflüsse der Essenziellen Körpertherapie: Elsa Gindler, Sensory Awareness....
sowie verschiedene andere Arten der Körperarbeit und ihre Weiterentwicklung in der Essenziellen Körpertherapie.
Innovative Entwicklungen in der Traumatherapie:
Das Trauma als therapeutische Herausforderung und als Chance.
Auseinandersetzung mit modernen Methoden der Traumatherapie.
Subkortikale und unbewusste Prozesse.
Die Fähigkeit des Gehirns zur Selbstregulation im Bereich traumatischer Erfahrungen.
Doppelprozessieren, Metaprozessieren, das Auffinden des existenziellen Bodens.
Nützen ritueller Aspekte zur Traumatransformation.
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Unsere Methode wird theoretisch unterrichtet, in Demonstrationen vorgeführt, durch eigenes Üben gestärkt und währenddessen supervidiert.
Die zugleich stattfindende Selbsterfahrung in Essenzieller Körpertherapie wird dabei unter anderem zum Vermittler Ihres eigenen therapeutischen Verständnisses.